Reha – Helfer – Seminar

Klinikbetreuer und Reha – Helfer – Seminar vom 28. bis 30. Oktober 2011 im Parksanatorium Aulendorf

Das Seminar konnte dieses Jahr nicht wie gewohnt im September stattfinden, weil zum gewünschten Zeitpunkt die Unterbringung der Seminarteilnehmer in Aulendorf nicht mehr möglich war. Da das Wetter jedoch mitgespielt hat und wir dieses Jahr einen sehr schönen Altweibersommer haben war dies gar nicht so schlimm.

Vom BzV Südbaden waren 6 Teilnehmer bei Seminar des Landesverbandes Baden-Württemberg vertreten. Das Seminar ging am Freitag, den 28.10.2011 um 14 Uhr mit der Begrüßung der Teilnehmer/innen durch den 2. Vorsitzenden des Landesverbandes Baden-Württemberg, Herrn Karl-Heinz Strauß, Herrn Runzheimer, Klinikdirektor, Bürgermeister Mattias Burth, Aulendorf und Herrn Dr. Schiefer los. Danach folgten 2 Referate. Einmal von PD Dr. Jürgen Krauss von NCT Heidelberg über das Thema „Strahlen- und Chemotherapie bei Kopf-Hals-Tumoren und von Dr. Andreas Schiefer, Parksanatorium zum Thema „Rehabilitation bei Kopf-Hals-Karzinomen. Beim Abendessen im Schloßcafe konnte man über das Gehörte rege diskutieren.

Am Samstag war dann Frau Dagmar Rosner, Sozialarbeiterin vom Parksanatorium mit dem Thema „Reha-Maßnahmen; Bedeutung einer sozialen und beruflichen Rehabilitation für das psychische Wohlbefinden“ dran. Sie hat, wie schon im Bericht zu der ATO-Tagung erwähnt ihren Vortrag unter das Motto „Haus der Psychosozialen Onkologie“ gestellt. Es wurde deutlich, wie wichtig es ist, nicht nur die Krankheit eines Menschen zu erleichtern mit medizinischen Maßnahmen wie Inhalation, Schultergymnastik, Lymphdrainage usw. sondern auch seine Psyche in den Behandlungsplan mit einzubeziehen, sofern dies vom Patienten gewünscht wird. Denn auch dies wurde klar, nicht jeder Patient ist bereit dies zu zulassen.

Am Nachmittag hat Frau Anja Kugler von der DRV Baden-Württemberg, bzw. Krebsverband  über das Thema „Altersrente, Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit“ referiert.

Im Anschluss an Ihr Referat wurde Herr Werner Armbruster, der in den Ruhestand gegangen ist und in all den vergangenen Jahre beim LV bei den REHA-Helfer-Seminaren referiert hat, hat sich der 2. Vorsitzenden Herrn Karl-Heinz Strauß für diese Tätigkeit bedankt und im ein Präsent überreicht. Danach referierten Herr Durner und Frau Fiedler zum Thema „Stimmbildung nach L.E.

Wie in den vergangenen Jahren wurde anschließend das Burgcafe Otterswang aufgesucht um über das Gehörte zu diskutieren.

Am Sonntag war eigentlich Frau Dr. Poll mit dem Referat „Wichtigkeit von Atemübungen und Inhalation für Kehlkopfoperierte“ vorgesehen. Da sie aber wegen Erkrankung ausgefallen ist, ist Dr. Schiefer eingesprungen. Er hat dieses Referat in den Park des Parksanatorium verlegt und an Hand  der Natur die Funktion der Lunge und die damit verbundenen Atemübungen und Inhalation für Kehlkopfoperierte erklärt. Zum Schluß der Veranstaltung hat dann noch Herr Friedrich Wettläufern über „Neues und Aktuelles aus dem Bundesverband“ referiert.

mst.

 

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Jahreshauptversammlung BzV Südbaden

32. Jahreshauptversammlung am 23.10.2011 im Gasthaus „ Adler „ in Luttingen – Hauenstein

In diesem Jahr fand die jährliche Hauptversammlung in Luttingen – Hauenstein statt. Hauenstein war einst die kleinste Stadt in Deutschland bis zur Eingemeindung.

Der Vorsitzende K.-P. Binkert begrüsste die Anwesenden und den Vertreter der Firma Fahl, Herr Daniel Knaus. Mit einer Gedenkminute wurden  der verstorbenen Mitglieder gedacht.

Gesellige RundeDanach hatte Herr Knaus Gelegenheit, die Philosophie der Firma Fahl darzustellen was er gekonnt auch machte. An Beispielen machte er klar ,dass der Kunde im Focus steht. Er ging auf die Hilfsmittelversorgung ein und die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen und erklärte die Funktion der sogenannte Versorgungspauschalen und die Auswirkungen auf die Versicherten. Rezepte werden pauschal für einen definierten Versorgungszeitraum ausgestellt , Geräte werden den Patienten leihweise überlassen. Die Versorgung kann im Versorgungs-zeitraum nur noch durch eine Firma übernommen werden. Das erste Rezept im Versorgungszeitraum bei der GKV ist entscheidend.

Etliche Fragen wurden von den Anwesenden gestellt die Herr Knaus ausführlich beantworten konnte. In der Pause vor dem Mittagessen wurde mit viel der Stand der Firma Fahl belagert.

Nach einem schmackhaften ausgiebigen Mittagessen ging man zum internen Teil der Versammlung über.

Zu Beginn berichtete der 1. Vorsitzende über das vergangene Jahr und erklärte auch den relativ späten Zeitpunkt der diesjährigen Hauptversammlung. Er bedankte sich bei den Mitgliedern  und dem Vorstand für die Unterstützung während seiner Erkrankung. Vor allem bei Maria Stadler ohne die er den Verein nicht hätte weiter-führen können.

Weiter mahnte er die Mitglieder, wenn gesundheitsbezogene Bescheide bei Ihnen eingehen, wenn diese abschlägig sind oder es sich um Herunterstufungen bei

Verlängerung MdB bekommen, dies einem Mitglied des Vorstandes zur Prüfung vorzulegen. Er wies darauf hin dass man dreissig Tage Zeit hat , Rechtsmittel einzulegen aber man sofort reagieren sollte.

Zum Schluss versprach er dass er versuchen wolle den Verein bis ins Wahljahr 2012 noch weiterzuführen. Er hoffe dass bis dahin ein Nachfolger gefunden werde.

Als nächstes legte Maria Stadler als Kassiererin den Kassenbericht vor und stellte sich den Fragen der Anwesenden. Der Kassenbericht, ausführlich und klar strukturiert, wurde den Mitgliedern ausgehändigt.

Herr Bartsch als Kassenprüfer gab seinen Bericht und lobte  die transparente klare Buchführung die ohne jegliche Mängel war.  Der Antrag auf Entlastung von Kassiererin und Vorstand erfolgte daraufhin einstimmig.

Der nächste Tagungsordungspunkt waren die Ehrungen von langjährigen Mitgliedern .

Bild von der HauptversammlungFür fünf Jahre Mitgliedschaft waren fünf Mitglieder , für 15 Jahre sechs Mitglieder und für 25 Jahre  waren zwei Mitglieder zu ehren, vorgenommen durch den ersten Vorsitzenden.

Der Vorsitzende dankte dem aus gesundheitsgründen ausscheidenden Revisor Herr Bartsch für seine jahrelange Tätigkeit die er immer mit grosser Akkuratesse durchgeführt hat. mit einem Geschenkkorb.

Als Überraschung erfolgte nun durch Maria Stadler eine Ehrung und Dank für zehnjährige Arbeit des 1. Vorsitzenden . Sie überreichte ihm im Namen des Vereines einen Gutschein für ein Wochenende zur Erholung, was diesen total überraschte. K.P. Binkert bedankte sich für diese wohl gelungene Überraschung,

Zum Schluss bedankte er sich noch bei den Damen die einen Kuchen gespendet hatten, der jetzt nach Schluss des offiziellen Teiles zusammen mit Kaffee offeriert wurde.

Red.

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30. Jahrestagung der ATO in Lörrach

Arbeitsgemeinschaft der Tumorzentren, Onkologischen Schwerpunkte und Arbeitskreise in Baden-Württemberg

Bild zeigt Stand der ATO in LörrachDie diesjährige Jahrestagung fand am 11. und 12. November 2011 in Lörrach statt. Der BzV Südbaden und der Landesverband Baden-Württemberg der Kehlkopfoperierten war mit einem Stand vertreten.

Der Stand wurde vom 2. Vorsitzenden des Landesverbandes und von mir vertreten. Zeitweise war auch der 1. Vorsitzende vom BzV und LV Herr Klaus-Peter Binkert mit Gattin am Stand anwesend.

Am 11. November wurden ATO-Arbeitsgruppen und Workshops angeboten. Die Angebote waren weit gefächert und reichten von der „Ambulanten Onkologie, Brückenpflege, Klinische Krebsregister, Palliativmedizin, Psychoonkologie, Sozialarbeit usw. um nur einige zu nennen.

Ich selbst habe mich für den Arbeitskreis „Onkologische Rehabilitation“ entschieden. Dieser Arbeitskreis wurde von Dr. Johann Andreas Schiefer vom Parksanatorium Aulendorf geleitet. Der Schwerpunkt des Arbeitskreises war „Das Haus der Psychosozialen Onkologie“ Die „PSO“ ist gegliedert in Ergotherapie, Sozialberatung, Psychologische Beratung & Psychotherapie (Entspannungs-Verfahren, Qi Gong und Yoga), Kunsttherapie und Musische Therapien (Musik, Gesang, Tanz und Schreibwerkstatt) Neben den Arbeitskreisen wurde der Workshop: „Selbsthilfe im Dialog“ angeboten.

Der 12. November stand unter dem Motto „Voneinander Lernen: Onkologische Versorgung im Vergleich Schweiz – Baden- Württemberg“  Wir selbst hatten unseren Stand zu betreuen und in den Pausen standen wir den Teilnehmern der Tagung Rede und Antwort.

mst.

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Patiententag für Krebserkrankungen

Am Samstag den 1. Oktober 2011 fand im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie im Zentrum für Lehre und Forschung in BASEL / CH.ein Patiententag mit Vorträgen und Info-Ständen statt.

Die Kehlkopflosen-Vereinigung Nordwestschweiz war mit einem Info-Stand präsent und gestattete auch uns sowohl die Auslage von Sprachrohr als auch Flyer des BzV Südbaden, des Landesverbandes BW und des  Bundesverbandes, .wofür wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken.

Verschiedene Mitglieder des Bezirksvereines waren ebenfalls angereist und man traf sich zuerst beim Vortrag des Prof. Dr. med. Ulrich Keilholz, Berlin der über Kehlkopfkrebs und anderen Tumoren im Kopf – Hals – Bereich referierte und auch neue Behandlungsmetholden erläuterte.

Später ging man zusammen zum  Infostand der Nordostschweiz, wo man schnell mit den Kollegen aus der Schweiz ins Fachsimpeln kam. Thema war natürlich welche Unterschiede zwischen den beiden Ländern zu erkennen sind und was wir Laien für den günstigeren Weg erachten. Auch die grenzüberschreitende Kostenübernahme der Krankenkassen wurde natürlich diskutiert, die es bisher ja nur in begründeten Einzelfällen gibt.

Alles in allem war es ein recht informativer und interessanter Nachmittag.

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Selbsthilfetag 18. Sep. 2011 in Waldshut

Unter dem Motto „ Selbsthilfe – Gemeinsamkeit macht stark „  präsentierten sich 22 Organisationen und Selbsthilfegruppen im katholischen Gemeindehaus in Waldshut.

Auch wir von der Sektion Hochrhein – Wiesental waren mit einem Infostand vertreten. Freundliche Unterstützung für den Standdienst  erhielt ich von Frau Ursula Honz vom der Sektion Singen – Konstanz – Hegau.

Reichlich Informationsmaterial von Kopf.- und Halskrebserkrankungen sowie unsere Flyer und das Sprachrohr waren ausgelegt und konnten von Besuchern mitgenommen werden.

Sehr erfreulich war der Besuch an unserem Stand von Hr. Klaus-Peter Binkert ,( 1. Vorsitzenden vom Bezirksverein Südbaden e.V. ) mit Gattin.

W.R.

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