Das Wort Rehabilitation steht für Wiedereingliederung in das gesellschaftliche Leben.
Rehabilitation
Sie muss so gut und umfassend wie möglich sein und dem individuellen Hilfsbedarf des einzelnen Behinderten Rechnung tragen. Mit ihr sollte möglichst früh begonnen werden.
Die einzelnen Maßnahmen der Rehabilitaton sind nicht voneinader zu trennen oder schematisch aufeinander folgende Vorgänge. Rehabilitation führt zum besten Ergebnis, wenn die einzelnen Bereiche und Phasen nahtlos ineinander greifen und sich gegenseitig ergänzen.
Die Rehabilitationsmaßnahmen sollen das körperliche und seelische Befinden an Krebs erkrankter Menschen bessern oder stabilisieren. Durch gezielte therapeutische Angebote in speziealkliniken sollen Funktionsstörungen beseitigt oder ausgeglichen werden.
Die Anschlußrehabilitation schließt unmittelbar an die Akutbehandlung an. Das ist auch noch innerhalb von 14 Tagen gegeben. Wenn die Einhaltung dieser Frist aus tatsächlichen oder medizienischen Gründen nicht möglich ist, kann eine längere Frist zulässig sein, insbesondere bei Bestrahlungen im Kopf-Hals-Bereich.
Rehabilitationsmaßnahmen werden grundsätzlich für drei Wochen bewilligt. Sie können im Einzelfall dem Erreichen des Rehabilitationszieles angepasst, verkürzt oder verlängert werden.
Nach den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und spezifischen Richtlinien werden Rehabilitationsmaßnahmen bis zum Ablauf eines Jahres nach einer beendeten Primärbehandlung gewährt. Darüber hinaus können spätestens bis zum Ablauf von zwei Jahren nach beendeter Primärbehadlung Rehabilitationsmaßnahmen erbracht werden, wenn erhebliche Funktionsstörungen vorliegen.
Medizinische Rehabilitation
Bei der Rehbilitation steht natürlich der medizinische Bereich an erster stelle. Die Betroffenen haben im Rahmen der rechtlichen Bestimmungen Anspruch auf Nachsorgemaßnahmen. Die Mitgliedsorganisationen leisten Hilfe bei der Antragstellung und der Druchführung.
Beruflich Rehabilitation
Im fortgeschrittenen Alter wird es meist so sein, dass der Kehlkopflose in Rente geht. Das wird jedoch immer problematischer, weil das Rentenniveau sinkt und die wirtschaftliche Existens gefährdet ist.
In letzter Zeit müssen sich immer mehr jüngere Menschen einer Kehlkopfoperation unterziehen. Da reichen die geleisteten Beitragszahlungen in der Rentenversicherung nicht für eine angemessene Höhe der Rente aus.
Im Grunde ist ein Betroffener nach der Kehlkopfoperation arbeitsfähig. Viele Kehlkopflose sind weiterhin beruflich tätig. Der Landesverband Kehlkpfoperierte Baden-Württemberg e. V. mit seinen Bezirksvereinen und Sektionen helfen in der beruflichen Wiedereingliederung.